Orientierungsstufe

Im Folgenden finden Sie:

Orientierungsstufe

Die Benjamin − Schule tritt für eine längere, gemeinsame, fördernde und leistungsstarke Schule ein. Alle Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Begabungen und Fähigkeiten sollten möglichst lange gemeinsam lernen können.

Dabei stellt die schulartunabhängige Orientierungsstufe in Klasse 5/6 eine notwendige Fortsetzung unserer pädagogischen Arbeit in der Grundschule dar. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind das Bindeglied zwischen dem Primarbereich und den nachfolgenden Bildungsgängen. Deshalb bilden die Jahrgangsstufen 5 und 6 eine Phase besonderer Beobachtung, leistungs- und persönlichkeitsbezogener Förderung und Orientierung. Wir sehen die Aufgaben der Orientierungsstufen darin, die Schüler an neue Lerninhalte und Arbeitsweisen heranzuführen und auf die Anforderungen der nachfolgenden Bildungsgänge vorzubereiten.

Aufbauend auf die in der Grundschule erworbenen Kompetenzen legen wir Wert auf:

  • Werteorientierung
  • Emotionalität
  • Anschaulichkeit und Veranschaulichung
  • entdeckendes Lernen
  • Selbsttätigkeit
  • Vorbereitung auf wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen
  • Regionalität und Heimatbezug

Wir möchten unsere Schüler befähigen, ihre sprachliche Handlungskompetenz kontinuierlich zu entwickeln. Sie sollen:

  • mündlich und schriftlich sicher und korrekt agieren
  • Aufgabenstellungen vollständig erfassen und bearbeiten
  • Texte gründlich erschließen und bewerten
  • Probleme sachkompetent lösen

Naturwissenschaftlicher (Biologie, Physik) und gesellschaftswissenschaftlicher Unterricht (Geografie, Geschichte) werden fachübergreifend unterrichtet.

In der 5. und 6. Jahrgangsstufe setzen sich die Schüler im Rahmen des AWT−Unterrichtes (Arbeit, Wirtschaft, Technik) mit verschiedenen Berufsfeldern auseinander und lernen die Infrastruktur und Unternehmen in der Region kennen. Dabei werden Kontakte zu ausgewählten Betrieben und Institutionen hergestellt und gepflegt. Menschen aus verschiedenen Berufsfeldern kommen auch in den Unterricht und stellen ihre Berufe und Tätigkeiten vor.

Im 5. Schuljahrgang besuchen die Schüler im Rahmen einer Exkursion einen Handwerksbetrieb oder ein ausgewähltes größeres Unternehmen. Speziell dafür gestellte Aufgaben machen neugierig und ermuntern zum Fragen. Anschließend präsentieren die Schüler ihre Erlebnisse und Erkenntnisse in einer ansprechenden, selbst gewählten Form.

Im 6. Schuljahrgang führen die Schüler ein „kleines Betriebspraktikum (Link: Betriebspraktikum)“ durch. An drei Tagen nehmen sie an der Arbeit in einem von ihnen gewählten Betrieb teil. Sie erstellen zu ihrer Arbeit und zu den kennengelernten Berufen eine schriftliche Dokumentation.

Die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler an den zentralen VERA-Vergleichsarbeiten (Link: ) der 6. Jahrgangsstufe ist verbindlich. Unsere SchülerInnen nehmen weiterhin an schulischen Wettbewerben wie z.B. der Mathematik-Olympiade in Deutschland, dem bundesweiten Vorlesewettbewerb und den Deutschen Schulschach-Meisterschaften teil. Hierbei können wir auf erfolgreiche Teilnahmen zurückblicken.

Übergang in weiterführende Schulen

Die Schülerinnen und Schüler erwerben im Verlauf ihres Bildungsweges an der Benjamin-Schule wichtige Grundlagen für ihr Leben. Die an unserer Schule erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen den Schülern als solide, von ihrer Individualität geprägte Basis dienen, von der aus alle Bildungswege möglich sind.

Aus dem Selbstverständnis der Benjamin-Schule heraus ergibt sich ein großes Interesse daran, den Übergang der Schülerinnen und Schüler in weiterführende Schule optimal und kindgerecht zu gestalten. Hierzu dienen in der Zusammenarbeit zwischen Lernbegleitern, Eltern und Schülern vor allem die nachfolgenden Maßnahmen:

  • frühzeitige Heranführung an das Thema „Berufswahl“
  • Auseinandersetzung mit den Charakteristika der erzielbaren Schulabschlüsse
  • Erteilung einer Schullaufbahnempfehlung zum Halbjahr Klasse 6
  • Evaluation der Lernentwicklung ehemaliger Schülerinnen und Schüler (perspektivisch)
  • Zusammenarbeit von Schulleitung und Lernbegleitern mit Kolleginnen und Kollegen der weiterführenden Schulen

Rhythmisierung des Vormittags für die Jahrgangsstufen 1 – 6

ZeitAktivitätenBegleitungRäumeWarum/Was
ab 7.00gleitender Beginn &
gemeinsames Frühstück
Lehrer/ Erzieheralle Räume/HofEinstimmung auf den Tag, Zeit zur freien Gestaltung
und für soziale Kontakte
8.30 –
10.00
1. Block
Stammzeit
Freiarbeit
Fachunterricht
Lehrer/ ErzieherStammgruppenräume (Stg-räume)
Lerninseln
Fachräume
z.T. fächervernetztes Lernen und Arbeiten, freie Arbeitsplatz- und Partnerwahl, eigenes Arbeitstempo
anregen zur Materialarbeit
10.00 –
10.20
HofpauseLehrerStg-räume
Hof
freies Spiel, Bewegung
soziales Miteinander
10.20 –
11.50
2. Block
Stammzeit
Freiarbeit
Fachunterricht
Lehrer/ ErzieherStg-räume Lerninseln Fachräume Sporthalle, -platzz.T. fächervernetztes Lernen und Arbeiten, freie Arbeitsplatz- und Partnerwahl, eigenes Arbeitstempo
anregen zur Materialarbeit
11.50 –
12.30
Mittagspause mit offenen AngebotenErzieher/ Lehrerdie Insel
Stg-räume / Hof
Sportplatz, Park, Sporthalle
freies Spiel, Bewegung
soziales Miteinander
Tischkultur
12.30 –
14.00
3. BlockLehrerStg-räume Lerninseln Fachräume Sporthalle, -platzz.T. fächervernetztes Lernen und Arbeiten, freie Arbeitsplatz- und Partnerwahl, eigenes Arbeitstempo
anregen zur Materialarbeit
14.05 –
14.50
4. Block
Jahrgangsstufe 6
LehrerStg-räume
Lerninseln
Fachräume
Sporthalle, -platz
z.T. fächervernetztes Lernen und Arbeiten, freie Arbeitsplatz- und Partnerwahl, eigenes Arbeitstempo
anregen zur Materialarbeit

Rhythmisierung des Nachmittags

ZeitAktivitätenBegleitungRäumeWarum
ab 11.50



ab 14.05
Tagesangebote Spiel und Freizeit
Aufenthalt im Freien

Kursangebote
Erzieher
ehrenamtliche Kursleiter
Eltern
alle Räume
Schulgelände
Sporthalle
außerschulische Kursorte
Entwicklung und Ausprägung von individuellem
Interesse, Freude am Miteinander, Einhaltung von Gruppenregeln
individuelles Lernen vom Vormittag weiterführen Bewegung und Körpererfahrung
ab 13.45 – 15.15Kaffeetrinken
Aufräumzeit
Erzieherdie Insel
alle Räume
gemeinsam verbrachte Zeit, soziale Kontakte
übernehmen von Verantwortung
Dienste für die Gemeinschaft
bis 17.00Spiel und FreizeitErzieheralle Räume
Schulgelände
Sporthalle
soziales Miteinander, Körpererfahrungen durch
Bewegung und Ruhe,
Ausklang des Tages

Besonderheiten und Abweichungen im Tagesablauf

Die Tagesrhythmisierung wird weiterhin ergänzt durch Strukturen, die die Woche oder den Monat betreffen. So beginnt jede Woche mit einer Andacht, die in den Stammgruppen oder zu kirchlichen Festen gemeinsam für alle Kinder der Schule gestaltet wird.

In regelmäßigen Abständen werden in der Gemeinschaftsstunde, an der alle Kinder der Schule teilnehmen, Themen besprochen, welche die Kinder bewegen, die sie zum Lachen oder auch zum Weinen gebracht haben. Wichtige Regeln im Umgang miteinander werden wiederholt. Diese Stunde bietet auch den Raum, Gelerntes vorzustellen und eigene Arbeitsergebnisse den anderen Kindern der Benjamin-Schule zu präsentieren.

Das Lernen außerhalb der Vorschule ist ein weiterer Bestandteil der Rhythmisierung. In regelmäßigen Abständen gehen wir an außerschulische Lernorte wie: Partnerschulen, Handwerksbetriebe, Museen, Bauernhöfe, in die Natur und in öffentliche Einrichtungen. Hier werden die Kinder zum Entdecken, Forschen und ganzheitlichem Erfassen ihrer Umgebung eingeladen. Die Lernorte werden nicht isoliert vom Unterricht in der Schule ausgewählt, sondern vielmehr gehen sie aus ihm hervor und führen wieder zu ihm zurück. Die Durchführung wird soweit wie möglich mit den Kindern und Eltern gemeinsam organisiert.

Ferien

Die Ferienzeiten sowie die frei beweglichen Ferientage an der Benjamin − Schule sind identisch mit denen der staatlichen Schulen der Stadt Malchin oder Teterow.

Die Schule öffnet in den Ferien von 7.30- 16.00 Uhr und hält ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder bereit. An gesetzlichen Feiertagen sowie frei beweglichen Ferientagen bleibt die Schule geschlossen. Weitere Schließzeiten werden den Eltern zu Beginn des Schuljahres mitgeteilt.

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