- Warum muss ich einen Schulbeitrag bezahlen?
- Wie hoch ist der Schulbeitrag?
- Wie kommt mein Kind zur Schule und wieder nach Hause?
- Muss mein Kind getauft sein, um die Benjamin-Schule besuchen zu können?
- Werden an der Benjamin-Schule die selben Inhalte vermittelt wie an Schulen in staatlicher Trägerschaft?
- Ganztagsschule? Muss mein Kind bis abends in der Schule bleiben?
- Was wird von mir als Elternteil erwartet?
- Ist die Benjamin-Schule eine Montessori-Schule?
- Gibt es an der Benjamin-Schule Hausaufgaben?
- Wie erfolgt die Leistungsbewertung?
- Muss ich meinem Kind etwas zu trinken mitgeben?
- Bekommt mein Kind ein warmes Mittagessen?
- Wird in der Benjamin-Schule selbst gekocht?
- Die Benjamin-Schule ist eine evangelische Grundschule. Trägt die Evangelische Kirche die Schule?
- Benötigt mein Kind Hausschuhe?
- Wie wird mein Kind auf eine weiterführende Schule vorbereitet?
- Darf ich als Elternteil oder auch Großelternteil hospitieren?
- Wie viele Kinder bilden eine Stammgruppe?
- Wie gestaltet sich der jahrgangsübergreifende Unterricht?
- Arbeiten an der Benjamin-Schule „richtige“ Lehrer?
- Wie kann ich mein Kind anmelden?
Die Benjamin-Schule ist als Ersatzschule eine Schule in freier Trägerschaft. Als Ersatzschule erhält der Schulträger staatliche Zuschüsse zu den Lehrerpersonalkosten in Höhe von 85 %. Die Heimatgemeinden der Schüler zahlen an den Schulträger einen Schullastenausgleich. Die Zuschüsse zu den Personal- und den Sachkosten decken den spezifischen Bedarf nur zum Teil.
Der Ganztagsbetrieb wird erst möglich durch die Verknüpfung von Grundschule und Kindertagesstätte. Daraus resultiert, dass alle Eltern – sozial gestaffelt – einen finanziellen Beitrag zur Gesamtfinanzierung leisten müssen.
Der Schulbeitrag für unsere Ganztagsgrundschule richtet sich nach Ihrem Einkommen, Ihrem Wohnort und Ihrem Anspruch auf einen Hortplatz. Der Regelbeitrag für den ganztägigen Aufenthalt Ihres Kindes in der Zeit von 7 bis 17 Uhr beträgt, bei einem monatlichen Familiennettoeinkommen ab 3.000 €, monatlich 180 €. Für Ihr zweites Kind beläuft sich der Schulbeitrag auf 135 €. Familien mit geringerem Einkommen beteiligen sich in geringerer Höhe an den solidarisch finanzierten Gesamtkosten unserer Schule.
Für die exakte Berechnung wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns. Wir beraten Sie gern.
Alle Kinder mit erstem Wohnsitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte können für die Fahrt zur Schule und nach Hause die öffentliche Schülerbeförderung kostenfrei nutzen. Dafür erhalten die Schüler auf Antrag der Eltern eine Schülerfahrkarte. Diese Regelung gilt auch im Schuljahr 2011/2012. Vorschüler können die Busse in Begleitung eines Schulkindes ebenfalls kostenfrei nutzen.
Die Kinder vom Landkreis Rostock erhalten auf Antrag eine Schülerfahrkarte. Die Kosten dafür richten sich nach den zusätzlich zur örtlich zuständigen Schule anfallenden Zonen. Die Kinder werden in Begleitung zum Bus gebracht. Die Heimfahrt mit der OVG Güstrow können sie ab Remplin um 15:15 Uhr oder um 15:43 Uhr antreten.
Nein! Die Benjamin-Schule ist eine evangelische Grundschule für alle Kinder, ganz unabhängig von der Konfession, der Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder des sozialen Status der Eltern.
Ja! Als Ersatzschule ist der Rahmenplan MV für uns verbindlich. Die zu vermittelnden Inhalte orientieren sich streng am Rahmenplan. Der Weg zum Ziel macht hier den Unterschied. In manchen Themengebieten gehen wir allerdings über die Forderungen des Rahmenplanes hinaus: Der Religionsunterricht ist verbindlich für alle Schüler, Englischunterricht wird bereits ab Jahrgangsstufe 1 erteilt.
Die Benjamin-Schule versteht sich als gebundene Ganztagsschule. Damit ist ein Teil der Nachmittagsangebote und Kurse für die Schüler verbindlich. Die Schule hat von Montag bis Freitag von 7 bis 17 Uhr geöffnet. Die Anwesenheit der Schüler ist bis 15:00 Uhr verbindlich.
Wir erwarten von allen Eltern eine bewusste Entscheidung für unsere Schule. Dies setzt für uns eine konkrete, inhaltliche Auseinandersetzung mit den konzeptionellen Grundlagen voraus (Evangelisches Profil, Ganztagsschule, offene Unterrichtsformen, Leistungsbewertung ohne Ziffernnoten, Mitmach-Schule).
Wir wünschen uns aktive Eltern, die Vertrauen in den natürlichen Lerneifer und das individuelle Lerntempo ihres Kindes haben. Als Schule wünschen für uns eine intensive, kommunikative Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule.
Die Pädagogik von Maria Montessori prägt unser Konzept. Jedoch finden sich in ihm auch zahlreiche Anregungen und Ideen anderer Reformpädagogen (Freinet, Petersen, Hahn). Die Benjamin-Schule ist keine reine Montessori-Schule.
Die Kinder verbringen einen langen Tag in ihrer Schule. Zwischen morgendlichem Ankommen und der Heimfahrt am Nachmittag soll Zeit für alle Lernaufgaben und für Bewegung, Spiel, Musik, Bastelei, Freunde und vieles mehr sein. In der Regel erhalten die Schüler in den Klassen 1-3 keine verpflichtenden Hausaufgaben. Ab Klasse 4 werden die Schüler allmählich an regelmäßige Hausaufgaben herangeführt.
Im Verlauf des Schülerlebens nimmt der Grad an Freiheit beim Lernen allerdings zu. Daher kann es vorkommen, dass Schüler der höheren Jahrgangsstufen Aufgaben am selbst gewählten Ort zur selbstgewählten Zeit erledigen. Dies schließt das Elternhaus, die Bibliothek und andere Lernorte mit ein.
Wir möchten ein Ort der Wertschätzung, der Ermutigung und der Anerkennung sein. Daher halten wir ausschließliche Ziffernnotenzeugnisse für wenig sinnvoll. Die Leistungsbewertung erfolgt meist in verbaler Form. Die erworbenen Fachkompetenzen werden halbjährlich in grafischer Form dargestellt.
Nein! Saft, Tee, Milch und Mineralwasser sind für alle Schüler ganztägig in ausreichender Menge verfügbar. Am Vormittag in den Stammgruppenräumen und am Nachmittag in unserer INSEL, an heißen Tagen auch auf dem Schulhof und in der Eingangshalle.
Ja! Selbstverständlich! Die Kinder essen mittags in kleinen Tischgemeinschaften in unserer INSEL. Auch die Vespermahlzeit wird hier eingenommen. Das zweite Frühstück gibt es nach dem ersten Block in der Gemeinschaft der Stammgruppe.
Nein! Das Mittagessen wird von einer professionellen Küche täglich frisch gekocht und geliefert. Wir halten das Essen warm und sorgen für einen gedeckten Tisch und sauberes Geschirr. Unsere Hauswirtschafterinnen gestalten außerdem das Buffet mit Brot, Käse, Aufschnitt und Rohkost als Ergänzung zum warmen Mittagessen.
Nein! Die Trägerschaft der Schule und damit auch die Verantwortung für die Gesamtfinanzierung liegt ausschließlich beim Förderverein der Benjamin-Schule e.V. Unsere Kirchgemeinde vor Ort – die Gemeinde Hohen Mistorf Remplin, unterstützt uns mit regelmäßigen Kollekten und ganz praktischer Hilfe.
Ja! Die Benjamin-Schule ist eine Hausschuh-Schule. Alle Schüler, Lernbegleiter und Mitarbeiter wechseln die Schuhe beim Ankommen.
Die Vorbereitung auf die weiterführende Schule ist uns ein wichtiges Anliegen. Wir sind überzeugt davon, dass die Schüler im Verlaufe ihrer Schuljahre an der Benjamin-Schule alle erforderlichen Selbst-, Sozial, Fach- und Methodenkompetenzen erwerben, die ein erfolgreiches Lernen an der weiterführenden Schule möglich machen. Um dies zu gewährleisten, betreiben wir eine enge Zusammenarbeit mit den Regionalschulen und Gymnasien in Güstrow, Teterow und Malchin.
Ja, sehr gern! Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Unterricht.
Die Anzahl der Schüler im Stammgruppenverband soll in der Regel 21 Kinder nicht überschreiten. Im Mittel liegt die Anzahl der Schüler je Gruppe zur Zeit bei 17.
Wir praktizieren, wo dies pädagogisch und organisatorisch sinnvoll ist, jahrgangsübergreifenden Unterricht. Die Stammgruppe DAVID, unsere Kinder der Vorschule, bilden eine jahrgangsgemischte Lerngruppe im Alter zwischen 4 und 6 Jahren. In den Jahrgangsstufen 1 – 6 bilden wir jahrgangshomogene Stammgruppen. Regelmäßig finden zu bestimmten Themen in den Jahrgangsstufen 4, 5 und 6 altersgemischte Kurse und Projekte statt.
Natürlich! Alle Lernbegleiter unserer Schule verfügen über eine entsprechende Ausbildung und Qualifikation. Für alle Lehrer liegt die Unterrichtsgenehmigung vom Kultus Ministerium vor.
Über die Regelausbildung hinaus besitzen viele unserer Lernbegleiter mit dem Montessori-Diplom eine anerkannte reformpädagogische Zusatzqualifikation.
Bitte füllen Sie dazu den Aufnahmeantrag vollständig, möglichst in Druckbuschstaben aus und senden diesen an uns per Post, Fax oder Email. Sie finden den Aufnahmeantrag unter Downloads auf unserer Webseite.